Fort- & Weiterbildungen

Fort- und Weiterbildung für Psychotherapeuten und Ärzte

Mit Widerlegung der bisherigen Annahme, dass die Messie-Symptomatik auf Zwangsstörungen oder Süchten beruht, sehe ich dringenden Fortbildungsbedarf im Bereich der Psychotherapie, aber auch für Ärzte, die mit entsprechendem Klientel in Kontakt stehen.

Das „Pathologische Horten“ ist mittlerweile als eigenständiges Krankheitsbild in die ICD-11 (Code 6B24) von der WHO aufgenommen worden. Dies geschah mitunter durch die neuen Erkenntnisse der von mir initiierten wissenschaftlich empirischen Studie in Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg.

  • Anhaltende Schwierigkeiten, sich von Besitz zu trennen – unabhängig von tatsächlichem Wert.
  • Zwanghafte Aufbewahrung von Gegenständen – erheblicher Stress, bei dem Gedanke diese wegzugeben.
  • Übermäßige Ansammlung von Gegenständen – Lebensräume in Nutzen stark eingeschränkt.
  • Leidensdruck oder Beeinträchtigung in wichtigen Lebensbereichen – durch Isolation, Konflikte, hygienische Risiken oder Gefährdung der Wohnsituation.
  • Nicht durch andere psychische Störungen erklärbar (z.B. Demenz, Depression, Zwangsstörung)

Ziele der Weiterbildung

Auf Grundlage dieser neuen Erkenntnisse und den Ergebnissen der Studie, gekoppelt mit über 20 Jahren Therapieerfahrung und Weiterentwicklung meiner eigenen Therapieansätze gelang es mir ein aussichtsreiches Konzept zur Therapie von Klienten mit pathologischem Horten zu erstellen. Die integrative identitätsbildende Messie-Therapie.

Sie basiert auf dem Verständnis, dass das äußere Chaos Ausdruck innerer Prozesse sind – insbesondere einer brüchigen oder fragmentierten Selbstwahrnehmung. Ziel ist nicht allein Ordnung im Außen, sondern vor allem Stabilität, Selbstwirksamkeit und Identitätsentwicklung im Inneren.

Mir ist es ein besonderes Anliegen dieses Konzept mit der Fachschaft der Psychotherapeuten und Ärzten zu teilen, zu Ihrer Unterstützung und zur weiteren Verbreitung von chancenreichen Heilungswegen.